Rezime epizode
Was meinen wir eigentlich, wenn wir von der Seele sprechen? Schon die Philosophen der Antike beschäftigte diese Frage. Für sie war die Seele der Ort unserer Gefühle, Wünsche, Ängste und Begierden und ihre Verfassung entscheidend dafür, ob wir ein gutes und gelingendes Leben führen. Philosophie war deshalb immer auch „Seelenleitung“: die Kunst, das eigene Innenleben besser zu verstehen und zu gestalten. In dieser Pudelkern-Folge sprechen Albert und Jan darüber, was Platon mit seinem Bild vom Wagenlenker und den wilden Pferden ausdrücken wollte, warum Aristoteles die Macht der Gewohnheiten betonte und wie wir unseren eigenen „Seelengarten“ pflegen können. Es geht um Selbsterkenntnis, innere Prägungen und die Frage, welche Wünsche und Werte wir nähren und welche wir besser zurückschneiden sollten. Denn eine gute Seelenverfassung fällt nicht vom Himmel. Sie entsteht, wenn wir lernen, mit uns selbst ins Reine zu kommen und herauszufinden, was uns wirklich und nachhaltig guttut.
Was meinen wir eigentlich, wenn wir von der Seele sprechen? Schon die Philosophen der Antike beschäftigte diese Frage. Für sie war die Seele der Ort unserer Gefühle, Wünsche, Ängste und Begierden und ihre Verfassung entscheidend dafür, ob wir ein gutes und gelingendes Leben führen. Philosophie war deshalb immer auch „Seelenleitung“: die Kunst, das eigene Innenleben besser zu verstehen und zu gestalten. In dieser Pudelkern-Folge sprechen Albert und Jan darüber, was Platon mit seinem Bild vom Wagenlenker und den wilden Pferden ausdrücken wollte, warum Aristoteles die Macht der Gewohnheiten betonte und wie wir unseren eigenen „Seelengarten“ pflegen können. Es geht um Selbsterkenntnis, innere Prägungen und die Frage, welche Wünsche und Werte wir nähren und welche wir besser zurückschneiden sollten. Denn eine gute Seelenverfassung fällt nicht vom Himmel. Sie entsteht, wenn wir lernen, mit uns selbst ins Reine zu kommen und herauszufinden, was uns wirklich und nachhaltig guttut.
Epizode
#227 Seele. Was unserem Innersten guttut.
SlušanoWas meinen wir eigentlich, wenn wir von der Seele sprechen? Schon die Philosophen der Antike beschäftigte diese Frage. Für sie war die Seele der Ort unserer Gefühle, Wünsche, Ängste und Begierden und ihre Verfassung entscheidend dafür, ob wir ein gutes und gelingendes Leben führen. Philosophie war deshalb immer auch „Seelenleitung“: die Kunst, das eigene Innenleben besser zu verstehen und zu gestalten. In dieser Pudelkern-Folge sprechen Albert und Jan darüber, was Platon mit seinem Bild vom Wagenlenker und den wilden Pferden ausdrücken wollte, warum Aristoteles die Macht der Gewohnheiten betonte und wie wir unseren eigenen „Seelengarten“ pflegen können. Es geht um Selbsterkenntnis, innere Prägungen und die Frage, welche Wünsche und Werte wir nähren und welche wir besser zurückschneiden sollten. Denn eine gute Seelenverfassung fällt nicht vom Himmel. Sie entsteht, wenn wir lernen, mit uns selbst ins Reine zu kommen und herauszufinden, was uns wirklich und nachhaltig guttut.
#226 Liezi und die chinesische Kunst, sich vom Leben tragen zu lassen.
SlušanoNeben Laotse und Zhuangzi gehört Liezi zu den großen Denkern des Daoismus. Über sein Leben wissen wir kaum etwas. Geblieben ist das nach ihm benannte „Wahre Buch vom quellenden Urgrund“, voller Geschichten und Parabeln über Gelassenheit, Natürlichkeit und die Kunst, nicht alles erzwingen zu wollen. In dieser Pudelkern-Folge sprechen Albert und Jan darüber, warum uns unsere Vorstellungen den Blick auf die Wirklichkeit verstellen können, weshalb zu viel Wollen unfrei macht und was das Prinzip des Wu Wei für unseren Alltag bedeutet: handeln, ohne verbissen an Zielen festzuhalten, sich dem Fluss des Lebens anpassen und auch einmal die Zwecklosigkeit genießen. Denn Freiheit liegt für Liezi nicht in Erfolg, Besitz oder Anerkennung, sondern darin, im eigenen Selbst Genüge zu finden.
#225 Warum es glücklich macht, für andere da zu sein.
SlušanoWas macht ein Leben sinnvoll? Für Marcel Wilhelm liegt eine Antwort im Helfen. Seit vielen Jahren arbeitet er als Rettungssanitäter und berichtet als Content Creator über seinen Alltag und Erste Hilfe. Für ihn ist daraus eine Berufung geworden und eine wichtige Quelle persönlichen Glücks. In dieser Pudelkern-Folge sprechen Marcel, Albert und Jan darüber, warum Engagement und Selbstwirksamkeit so erfüllend sein können. Es geht um Mitmenschlichkeit und Dankbarkeit, aber auch um den Umgang mit Leid, Tod und der Erfahrung, nicht immer helfen zu können. Albert schlägt den Bogen zur praktischen Philosophie: Für andere da zu sein, gehört zu einem gelingenden Leben. Und dafür muss niemand Rettungssanitäter sein. Oft reichen schon ein offenes Ohr, ein paar Minuten Aufmerksamkeit oder eine helfende Hand. Denn Sinn entsteht vielleicht gerade dort, wo es einmal nicht nur um uns selbst geht.
#224 Selbstliebe. Wie wir lernen, mit uns selbst befreundet zu sein.
SlušanoWarum fällt es uns oft leichter, anderen ihre Fehler zu verzeihen als uns selbst? Diese Frage stellt Hörerin Christine: Während sie mit anderen nachsichtig ist, meldet sich bei eigenen Fehlern sofort der innere Kritiker. Wie können wir lernen, freundlicher mit uns selbst umzugehen, ohne dabei unsere Schwächen schönzureden? In dieser Pudelkern-Folge sprechen Albert und Jan darüber, warum Selbstliebe und Selbstannahme wichtige Grundlagen für ein gelingendes Leben sind. Schon Aristoteles unterschied zwischen egoistischer Selbstsucht und einer guten Form der Selbstliebe: der Freundschaft mit sich selbst. Es geht darum, eigene Fehler und Grenzen anzunehmen, ohne den Wunsch aufzugeben, sich weiterzuentwickeln. Denn gesunde Selbstkritik kann uns wachsen lassen. Selbstverurteilung dagegen macht uns klein. Und vielleicht hilft dabei eine einfache Frage: Was würde ein guter Freund jetzt zu mir sagen?
#223 Zukunftsangst. Wie wir in schwierigen Zeiten die Zuversicht bewahren.
SlušanoKriege, Klimakrise und politische Unsicherheit: Zwei Hörerinnen schreiben uns, wie sehr sie der Zustand der Welt belastet. Emma spricht von „Weltschmerz“, Sabine von Zukunftsangst – bis hin zur Frage, ob man heute noch Kinder in die Welt setzen sollte. Wie können wir Anteil nehmen, ohne zu verzweifeln? Albert und Jan sprechen in dieser Pudelkern-Folge darüber, wo wir tatsächlich etwas bewirken können und was wir annehmen müssen. Dabei geht es um stoische Gelassenheit, aktives Mitgefühl und die Frage, ob wir auch in schwierigen Zeiten glücklich sein dürfen. Ein möglicher Ausweg: sich engagieren, wo wir etwas verändern können, Zuversicht bewahren und das eigene Leben nicht aus den Augen verlieren. Also vom passiven Weltschmerz zur aktiven Lebensgestaltung.